„Möchten Sie nicht doch noch etwas zu essen bestellen? Die Küche schließt bald.“, fragte mich die Bedienung immer noch freundlich, allerdings etwas eindringlicher als bei den letzten Runden in welchen sie mir immer wieder den Wein nachschenkte. Die meisten Gäste verließen allmählich das Restaurant des Berghotels. „Nein danke. Ich möchte zahlen.“ Ich schaute zum hundertsten Mal auf mein Handy. Es war
kurz vor 21 Uhr und ich hatte schon eine Flasche Dornfelder getrunken. Während ich mit der Rotweinflasche die zweite Halbzeit anbrach, hatte man von meinem Tisch am
Fenster noch weit über die Weinberge blicken können. Seit über zwei Stunden saß ich hier und betrachtete die Sonne beim Abendspaziergang über das Unstruttal.
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