
Autor: Buch & Schöpfer
-

Der April-Brief ist da – und SILENTIA macht mir Kopfschmerzen
von Anne Weinhaus · April 2026
Circa ein Drittel des zweiten Weinhaus-Krimis ist geschrieben. Das klingt gut – und fühlt sich manchmal auch gut an. Aber der letzte Monat? Der März hat mich vor eine Szene gestellt, die ich seit Tagen anstarre wie ein Glas Wein, das ich nicht einordnen kann. Zu viel Tannin. Oder zu wenig.
Was macht eine Autorin, wenn sie nicht weiterkommt?
Richtig: die Steuererklärung. Die war aber schon erledigt.
Also habe ich die Sonja in mir zu Wort kommen lassen.
(mehr …) -

Umzug in die Nebraer Redaktion
Nebra, ein paar Tage vor Weihnachten.
Rea schob das Fenster der neuen Redaktionsräume auf und atmete die Winterluft ein, die nach Schnee und altem Mauerwerk roch. Unter ihr, am kleinen Platz, stand die Wasserträgerin – das barbusige Buttenweib, das die Nebraer schlicht die vom Pfützenbrunnen nannten. Eine zarte Schneeschicht hatte sich auf ihr Haupt gelegt.
(mehr …) -

Es ist vollbracht – mein Krimidebüt geht in den Druck
Zehn Jahre. Könnt ihr euch das vorstellen? Zehn Jahre lang war diese Geschichte meine treue Begleiterin – manchmal eine schweigsame, manchmal eine zickige, aber immer eine, die mich nicht losgelassen hat. Ich habe in Archiven gewühlt, bis meine Augen tränten, ganze Kapitel gelöscht, weil sie einfach nicht stimmten, nachts wach gelegen und Dialoge im Kopf hin- und hergewälzt. Es gab Momente, da wollte ich alles hinschmeißen. Und andere, da wusste ich: Das hier ist genau mein Ding.
Jetzt ist es endlich so weit: Spätlese – Lang lebe die Königin verlässt meinen chaotischen Schreibtisch und macht sich bereit für die große weite Welt.
(mehr …) -
Nutzlose Reflexion
Rea saß in ihrem Atriumhof und genoß die lauen Temperaturen des Spätsommers. Sie sollte sich so langsam mal Pläne für das nächste Gartenjahr machen. Noch hatte sie es nicht geschafft, alle Ecken des alten Hofes zu bepflanzen und überließ der Natur die Gestaltung. Sehr zum Widerwillen ihrer Mutter, die jedesmal schimpfte, dass sie „bei aller Liebe“ keine Zeit hätte, sich um den Garten zu kümmern und die Jüngste wäre sie ja schließlich auch nicht mehr. Dabei mochte Rea gerade das Wilde in diesem halbschattigen Viereck. Geschützt durch Efeu und Farn sowie Sträucher mit Beeren und wildem Jasmin, den sie so liebte. In der Nachbarschaft klefften ein paar Hunde. Besitzanzeichen. Revierverteidigung. Jemand Fremdes streunte wohl durch die Straßen. Rea verspürte Mitleid, mit der fremden Kreatur. Unwissend, ob es ein Mensch war, eine Katze oder ein Hund. Sie wusste, wie es war, fremd zu sein. Und das inmitten ihrer Heimat.
Rea spürte eine andere Art von Einsamkeit. Nicht diese Anonymität einer Großstadt. Es war, irgendwie, eindringlicher. Dieses Gefühl war ähnlich wie in ihrer Ehe. Eine Einsamkeit inmitten einer Liebesbeziehung war schlimmer, als das Alleinsein.
-

Wer oder was ist denn: KI ?
Du hast es dir vielleicht schon gedacht: KI kann uns dabei helfen, uns selbst zu inspirieren! Und das ist genau das, was ich mit meinem neuesten Projekt getan habe. Ich habe mir mit KI erstellte Bilder von Buchcharakteren gemacht.
Brauchen wir das?
(mehr …) -

Halt mich * Philipp Poisel
Die Eisenbahn
Fährt durch unbekanntes Land,Vorbei an gold’nen Feldern,
Tiefen Flüssen und zum Strand.Der Vorhang vor dem Fenster,
Flattert durchs Abteil.Und ich vermiss dich,
Weil……du Heimat und
(mehr …)
Zuhause bist,
Weil bei dir mein Bauchweh aufhört. -

Morgenroutine
„Wer denkt, Abenteuer seien gefährlich, der sollte es mal mit Routine versuchen: die ist tödlich.“
Paulo CoelhoIm Arbeitsalltag allerdings effektiv!
Es ist schon einige Zeit her, da las ich den Tipp für Autoren: Kreativität zuerst.
(mehr …) -

Kick Off
Gibt es als Autorin einen Kick Off, wenn man unter diesem Pseudonym noch gar nichts veröffentlicht hat?
Ich entscheide mich für JA. Hallo Welt – dies ist mein Kick Off als Autorin Anne Weinhaus.
Den Krimi schreibe ich seit (… hust … ) Jahren und werde immer frustrierter, weil ich nicht weiterkomme. Tausend andere Projekte haben sich dazwischen gedrängelt und wollten bedient werden. Meine Aufmerksamkeit lag auf vielen unnützen, aber auch nützlichen Dingen.
Doch diese Dinge haben mir in den letzten Tagen den nötigen Motivationsschub gegeben:
- die wiederholt verstrichene Deadline Ende Januar
- anderes Pseudonym, da mein altes mittlerweile „literarisch besetzt“ ist
- der Austausch in einem Autoren BootCamp
- Artikel in der Federwelt von Lydia Wünsch
Der letzte Punkt war der absolute Zünder
(mehr …)„Ich schreibe jetzt einfach einen mittelmäßigen Roman!“
Lydia Wünsch * Interview Federwelt Nr. 158 -

HEIMWEH
Ferien = eine Woche komplett frei. Gestern Abend und Nacht wusste ich noch nicht wohin mit mir und heute schreibe ich seit 11 Uhr an meinem Kriminalroman weiter. ENDLICH! Der Alltag hält mich manchmal wochenlang davon ab. Umso schwerer fällt es mir, wieder in die Geschichte und in die Figuren einzusteigen.
In ein paar Tagen geht es mit meiner Tochter endlich nach *HAUSE*. Leider bleibt da nicht die Zeit um sich die Locations in meinem Roman anzusehen. Da muss ich bis August warten. Hier erstelle ich nebenbei eine Route welche Orte ich besuchen möchte, um meinem Roman mehr Authentizität und Gefühl einzuhauchen. Freue mich jetzt schon drauf…
Neben dem Schreiben recherchiere ich fleißig und zur Motivation habe ich ein tolles Video gefunden. Ich liebe es! Und schon bekomme ich HEIMWEH!